Warum Gilbert Tillmann sich nicht ganz über seinen zweiten Platz freuen konnte (Video)

Gilbert Tillmann und Claus-Dieter – ein Traumpaar wie es im Buche steht. Beim 89. Derby ritt er eine 0 Runde im „schwersten Parcours der Welt“. Im Stechen hatte das Traumpaar einen Fehler und sicherte sich so den zweiten Platz hinter Matthew Sampson. Kein Grund traurig zu sein, oder?

„Das mit Claus-Dieter und mir ist einfach schön“, so Gilbert Tillmann

Doch so ganz Happy sieht Gilbert Tillmann nur wenige Minuten nach seinem Ritt nicht aus. „Ich weiß morgen wird wieder das Telefon klingeln, und eventuell macht jemand ein Angebot was der Besitzer von Claus-Dieter nicht ausschlagen kann.

Tillmann hatte bereits im vergangenem Jahr Claus-Dieter zur Verfügung gestellt bekommen, danach wurde das Pferd aber wieder von der Tochter des Besitzers geritten, bis vor drei Monaten er wieder zu Tillmann kam. Tillmann ist sichtlich mit dem Tränen am kämpfen, als er erzählt warum er sich nicht so ganz freuen kann.

 

Freudentränen von Matthew Sampson beim Derby 2018 (mit Video)

Überraschungs Derby Sieger Matthew Sampson (28) konnte es kaum glauben, als er gleich zwei mal seine Gloria mit 0 Fehlern durch den „schwersten Parcours der Welt“ ritt. Im Stechen gegen Gilbert Tillmann und Sandra Auffahrt, holte er sich den Sieg, als einziger im Stechen mit 0 Fehlern. In der Siegerehrung musste sich Matthew mehrmals die Freudentränen aus dem Gesicht wischen.

Matthew Sampson überglücklich nach Derby Sieg

„Sie hätte nichts besser machen können, ich freue mich die Stute auch weiterhin reiten zu dürfen und bin einfach nur überglücklich“, so der Brite Sampson nach seinem Sieg.

Pferd einnähen mit dicker und dünner Mähne

Wenn man eine sehr dicke oder lange Mähne hat. dann kann man diese oftmals besser einnähen als einflechten. Ich zeig euch wie mega easy einnähen ist. Der Vorteil: Einnähen beim Pferd geht schnell und die Pferde jucken sich nicht

JETZT DEN HORSE FLASH OFFICIAL YOUTUBE KANAL ABONNIEREN!

StripHair Pordukttest: Wir testen das neue StripHair Original

Heute teste ich für euch das NEUE StripHair von Betty’s Best. Das neue StripHair ist deutlich angenehmer in der Handhabung und es ist nicht so „anstrengend“. Das neue StripHair ist außerdem super gut für den ganzen Körper zu benutzen.
Danke an Familie Weber, die uns Enno zur Verfügung gestellt haben

Jetzt kostenlos Kanal abonnieren!
Hier könnt ihr das StripHair kaufen: Pferdefaible.de

10 Dinge, die wirklich jeder Reiter kennt

Reiter dürfen die Socken über der Hose tragen und versauen sich wirklich jedes Lieblingsstück im Stall. Achja, und dann wäre da noch das Auto, welches eher einer Pferdebox entspricht oder einem Reitladen. Hier kommen 10 Dinge, die wirklich jeder Reiter kennt.

Diese Schuhe die du niemals im Stall anziehen wolltest. 2 Wochen später….

Im Stall ist eine andere Zeitrechnung, wenn du nur kurz in den Stall gehst,
ist damit eine Zeitspanne von 6 bis 12 Stunden gemeint

via GIPHY

Du lästerst nicht über andere im Stall, du stellst nur Tatsachen fest

via GIPHY

Deine Fingernägel sehen aus wie bei einem Friedhofsgärtner

via GIPHY

Dein Auto hat mehr Stroh als die Box deines Pferdes und mehr Auswahl als jeder Reitsportbedarf

via GIPHY

Du weißt nicht was Menschen ohne Pferd am Wochenende tun

weekendneu.jpg

Du weißt nicht was du anziehen sollst, wenn du irgendwo keine Reithose anziehen kannst

via GIPHY

Du musst immer noch Leuten erklären, dass reiten ein Sport ist

via GIPHY

Wenn dich jemand fragt warum du 80 Euro für eine neue Schabracke ausgibst

via GIPHY

Wenn jemand sagt es sei „nur“ ein Hobby

via GIPHY

Wer qualifiziert sich für die Derbys? Finalisten und Favoriten in Springen und Dressur

Er hatte es schon im Vorfeld des von J.J.Darboven präsentierten Spring- und Dressur-Derby angekündigt: „Diaghilev ist richtig gut drauf“, und sein irischer Reiter Billy Twomey sollte Recht behalten. Der Preis der „Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG“ ist die 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das wiederum Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour ist. Und in der Ehrenrunde galoppierte locker und lässig ebendieser Diaghilev mit dem 40-jährigen Erfolgsreiter im Sattel als Sieger vorne weg. „Diaghilev ist einfach in Klasseform, er mag diesen großen Rasenplatz sehr und die Naturhindernisse liegen ihm. Er hat viel Erfahrung und ist sehr motiviert. Er gibt mir ein Supergefühl“, schwärmt der Vorjahres-Derbysieger Twomey von seinem Derby-Partner.

Auf Platz zwei folgte Johnny Pals mit Urjul van Generhese. Der 35-jährige Niederländer ist zum ersten Mal in Klein Flottbek, aber keineswegs derby-unerfahren. Sein Schimmelwallach war schon platziert in den Derbys von Lummen und Falsterbo: „Das hier ist groß, sehr groß“, zeigte sich Pals beeindruckt. „Es ist fantastisch, hier zu sein und wir werden unser Bestes geben.“

unnamed (4)
Billy Twomey (IRL) gewinnt mit Diaghilev den Preis der Deutschen Vermögensberatung AG – DVAG, gleichzeitig 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour Foto: Sportfotos-Lafrentz

Auf Platz drei fanden sich zwei wieder, die schon in den vergangenen beiden Jahren eine tolle Leistung in den Derby-Qualifikationen abgeliefert haben, aber dann nicht im sonntäglichen Deutschen Spring-Derby angetreten sind: Mario Stevens (Molbergen) mit El Bandiata B. Die Stute ist ein kleines Phänomen, denn einst war sie als Schul- und Therapiepferd im Einsatz, bevor Stevens sie auf einem ländlichen Springturnier entdeckte, sie kurzerhand kaufte und sie zu seinem Derby-Pferd avancierte: „Wenn es auch am Freitag gut läuft, werde ich Sonntag reiten“, kündigte Stevens an, attestierte aber auch: „Es sind viele sehr, sehr gute Derby-Pferde in diesem Jahr hier am Start, die schon bewiesen haben, dass sie es können.“

Im Derby-Dressurviereck sind parallel zur ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ebenfalls wichtige Entscheidungen gefallen. Im Grand Prix, dem Preis des Helenenhofes – Familie Schwiebert, wurden nämlich gleich drei Ergebnisse ermittelt. Zum einen die Siegerin und die Platzierten der Prüfung. Daraus resultieren die Finalisten im Almased 59. Deutschen Dressur-Derby, das am Sonntag im Pferdewechsel ausgeritten wird. Und zum anderen der Gewinner der Teilwertung zum MEGGLE Champion of Honour.

unnamed (5)
Emile Faurie und Lollipop gewinnen den MEGGLE Champion of Honour und qualifizieren sich für das Dressur-Derby Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

Ein bisschen überraschend ritt eine in Deutschland noch eher unbekannte Russin mit einem überaus jungen Grand Prix-Pferd zum Sieg. Tatyana Kosterina und ihre Diavolessa kennen sich allerdings schon lange, denn die Stute kam gerade einmal dreijährig zu ihr. Kosterina ist seit 2007 in Deutschland stationiert und trainiert mit Monica Theodorescu, der deutschen Bundestrainerin der Dressur-Equipe. Die 39-Jährige hat das Derby schon oft am Fernseher verfolgt und bei ClipMyHorse.TV auch schon beim Pferdewechsel mitgefiebert, aber „ich hätte niemals gedacht, dass ich es mit dem erst neunjährigen Pferd auf Anhieb hier ins Finale schaffe und freue mich sehr darüber. Der Pferdewechsel wird sehr aufregend, ich bin richtig gespannt darauf.“ Platz zwei im Grand Prix ging an den britischen Championatsreiter Emile Faurie mit Lollipop. Neben der silbernen Schleife für den Zweitplatzierten der Prüfung und dem Platz im Finale des Almased 59. Deutschen Dressur-Derby am Sonntag, darf sich der 53-Jährige noch über den Gewinn der Teilwertung für die Dressurserie MEGGLE Champion of Honour, die sich an den Reiter richtet, der abseits der sportlichen Leistung im Viereck durch besonders umsichtigen und einfühlsamen Umgang mit seinem Partner Pferd auffällt: „Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, denn das ist ja der Grund, warum ich diesen Sport mache – weil ich Pferde liebe und weil ich diesen Sport liebe.“

Dritte im Grand Prix und im Bunde der Finalisten im Dressur-Derby ist Bianca Kasselmann. Die Berufsreiterin aus Hagen am Teutoburger Wald ist ein Pferdewechsel-Profi: „Ich muss mich ja berufsbedingt schon viel auf neue Pferde einstellen, und mir macht es einfach großen Spaß, mich in fremde Pferde einzufühlen und herauszufinden, wie ich sie am besten präsentieren kann.“

TV-Zeiten im Überblick:

Freitag, 26. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.35 Uhr, NDR Sportclub live:

Preis der Deutschen Kreditbank AG, 2. Quali. Dt. Spring-Derby

Freitag, 26. Mai 2017, 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr,

NDR DAS! Rote Sofa

Samstag, 27. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr, NDR Sportclub live:

Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg

Sonntag, 28. Mai 2017, 15.55 Uhr bis 17.00 Uhr, ZDF live:

J.J. Darboven präsentiert:88. Deutsches Spring-Derby

Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour

Ein Sandgrubenshooting und Tipps zum Thema „Pferdeshooting“

Fotoshooting mit Pferden werden immer beliebter. gerne lassen sich Pferd und Reiter in der Natur ablichten, mit schöne Kleidern oder aber auch an außergewöhnlichen Orten. Die Fotografin Angelina Peekel hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht, mit ihrem Shooting in einer Sandgrube.

Angelina Peekel hat bereits mit 18 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit als Pferdefotografin gewagt, und das neben ihrem Abitur. „Ich mochte Pferde leidenschaftlich gerne, seit ich ein kleines Kind war. 2016 konnte ich mir dann den Traum vom eigenen Pferd erfüllen und habe meine damalige Reitbeteiligung, den Friesen „Friso“ gekauft. Seitdem ist mein Leben voll und ganz den Pferden gewidmet.

Meine erste Spiegel – Reflex Kamera habe ich mir als Jugendliche zugelegt. Die Leidenschaft entwickelte sich langsam – aber stetig! Natürlich gehören auch immer wieder Rückschritte zum weiterkommen dazu. Als Fotografin steckt man immer in einem gewissen Entwicklungsprozess, der nie ganz abschließt, man findet seinen Stil, verändert ihn und baut seine Gefühle und Emotionen in die Aufnahmen mit ein. Diese Individualität ist das schöne daran“, so Peekel im Interview.

Photoshop hat sich die Pferdefotografin selbst beigebracht

Meinen Weg habe ich mir komplett selbst erarbeitet. Die Homepage, Social Media, meine Kenntnisse über Programme wie Photoshop und auch das Technik- Know -How in der Fotografie. Im Moment befinde ich mich ziemlich nah an der Grenze zwischen ausgebautem Hobby und einer gewissen Professionalität.

Das Sandgruben-Shooting

 Eines Ihrer größten Projekte war bisher das Sandgruben-Shooting mitten im Ruhrgebiet. Die junge Fotografin nahm dort den wunderschönen PRE-Wallach „“Bienvenido“ auf. Die Vorbereitungen waren Zeit-und Arbeitsintensiv, denn Sicherheit geht vor. Man lässt ja nicht einfach ein junges Pferd frei in einer Sandgrube hin und her laufen. „Auch wenn die Bilder so aussehen, als würde man ein Pferd frei in der Sandgrube laufen lassen- Sicherheit geht vor. Gerade Sandgruben müssen gut abgesichert werden, da es Löcher und Abgründe gibt, in die ein Pferd sonst stürzen und sich verletzen könnte“, beschreibt Angelina auf ihrem Blog.

Nach dem Shooting, ist vor der Arbeit

„In den 2 Stunden sind etwa 900 Bilder enstanden, die zunächst vor-sortiert werden müssen. Hat man sie auf etwa 100 eingegrenzt, geht der Bilderbearbeitungsmarathon los. Gerade bei aufwändigen Fotoshootings hat man oft eine Menge zu retuschieren- so sitzt man an einer Bearbeitung gerne mal 1-2 Stunden pro Bild. Immer wieder brauche hierbei Pausen um den Kopf frei zu bekommen und die Bilder aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können- und ohne Nervennahrung geht gar nichts“. Wir finden die Arbeit hat sich mehr als gelohnt, das Ergebnis ist beeindruckend.

Interview mit Angelina Peekel

Wie bist du auf die Idee gekommen, Pferde in einer Sandgrube zu fotografieren?

>Pferde in einer Sandgrube zu fotografieren, wird aktuell zum Trend in der professionellen Pferdefotografie. Aufgefallen sind mir diese Sandgruben erstmals 2010, bei meinen allersterten Ausritten mitten im Ruhrgebiet. Da war ich 12 Jahre alt. Ich bin quasi neben ihnen Erwachsen geworden, ohne sie jemals wirklich wahrgenommen zu haben. In meinen Anfängen der Pferdefotografie als Jugendliche habe ich bereits professionelle Fotografen bei solchen Shootings mit meiner Hilfe unterstützt. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich selbst einmal ein solches Fotoshooting organisieren würde.

Worin genau liegen die Schwierigkeiten beim Fotografieren von Pferden?
Zunächst möchte ich sagen, dass mich die Pferdefotografie unheimlich fasziniert. Jedoch ist sie auch ziemlich komplex. Bei der Arbeit mit Tieren muss man sich immer wieder darüber bewusst werden, dass nicht alles sofort so funktioniert, wie man es sich vielleicht zunächst vorgestellt hat. Man hat nicht nur einen Kunden, dem man seine Aufmerksamkeit schenken möchte, sondern auch ein Pferd und seine eigene Kamera, die während so eines Shootings immer wieder neu manuell einzustellen ist.

Was begeistert dich am meisten bei der Pferdefotografie?
So Vieles! Die tollen Menschen die man kennen lernt, viele sehr verschiedene Pferde mit tollen Charaktereigenschaften und berührenden Geschichten. Es ist mir jedes Mal auf Neue eine große Ehre diese Geschichten, die hinter den Pferden stecken in meinen Bildern widerzuspiegeln. Man kann mit Bildern so viel Aussagen und zum Ausdruck bringen. Wenn man dann noch besonders Licht, Emotionen und das richtige Gefühl für das Pferd dazu nimmt, kann so ein Fotoshooting nur schön werden!

Wie bekommst man das Pferd im richtigen Moment fotografiert?
Der „richtige Moment“ kann immer sein. Deswegen ist es in der Pferdefotografie besonders wichtig, lange aufmerksam zu sein und dem Pferd seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Der richtige Moment kann der sein, in dem das Pferd den Vorstellungen des Fotografen entspricht, er kann aber auch durch Zufall entstehen, durch Einflüsse von außen. Wichtig ist, dass dem Fotografen diese Momente wirklich auffallen, und sie ihm nicht entgehen.

Welche Tipps hast du für Hobby- Fotografen?
1. Überlege dir, was genau du fotografieren möchtest. Was soll dein Bild Aussagen, und welche Perspektive unterstützt deine Aussage?
2. Versuche, den Bildbetrachter tief in die Aufnahme hinein blicken zu lassen. Das machst du, indem du dich und ihn ganz auf’s Pferd konzentrierst. Abgeschnittene Ohren, oder hässliche Zäune im Hintergrund lenken schnell ab und unterbrechen den gewollten „Bildfluss“ . Und das wichtigste: 3. Mach es mit Herz und Leidenschaft! Mein Tipp: Lieber weniger Bilder, in denen mehr steckt, als „Massenabfertigungen“, in denen wenig steckt.

Arbeitest du mit Bearbeitungsprogrammen?
Wie für fast alle professionellen Fotografen gehört auch die Bilderbearbeitung für mich noch zu dem kreativen Prozess des Fotografierens. Verschiedene Farben wirken unterschiedlich auf unsere Stimmung und auf die Stimmung des Bildes und ab und an, werden auch kleinere Makel retuschiert. Die Bilderbearbeitung nimmt einen sehr großen Teil eines Fotoshootings ein.

Oft wird gefragt, wie man „leicht“ Fotos nachträglich bearbeiten kann- was sind da deine Tipps?
Wenn man Fotos für sich macht, gibt es mittlerweile zahlreiche Apps für das Smartphone, mit denen man Bilder gut bearbeiten kann. Da ist weniger oft mehr. Fotografiert man in gewöhnlichen „Standard-Formaten“ verpixeln sich die Bilder schneller, je mehr man sie bearbeitet.

Alle Infos rund ums fotografieren von Pferden und zum Sandgruben-Shooting gibt es hier.

Fotos: Angelina Peekel