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Sie ist Opfer der Terroranschläge in Brüssel, nun sitzt sie wieder fest im Sattel – ohne Beine!

Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 schockierte die Welt. Es waren Selbstmordattentate, die am Flughafen Brüssel-Zaventem sowie in der Brüsseler Innenstadt verübt wurden. Nach offiziellen Angaben kamen 35 Menschen ums Leben, darunter drei der Attentäter, und mehr als 300 wurden verletzt. Unter diesen 300 Menschen die teilweise schwerst verletzt worden, gehörte auch die junge Reiterin Beatrice (Bea) Lavalette.

„Ein Leben ohne Beine ist doch nichts wert“

Die junge Bea war am 22. März am Flughafen von Brüssel. Als eine Bombe hochging, überlebten nur 2 Menschen in einem Radius von 10 Meter,  Bea gehörte zu diesen 2 Menschen und überlebte diesen furchtbaren Anschlag. Sie dachte nur ans überleben, dachte an ihre Familie, ihre Freunde und an ihre wunderschöne Schimmelstute. Nach zahlreichen Operationen wachte aus ihrem Koma im Krankenhaus auf, und stellte fest, sie hatte ihre Beine verloren. Sie war geschockt und fragte „Wo sind meine Beine?“, sie konnte es nicht fassen. Sie bekam sogenannte „Phantom-Schmerzen“, sie spürte also schmerzen in ihren nicht mehr vorhanden Beinen. Dies sind nicht nur körperliche sondern auch seelische schmerzen für sie gewesen, wie sie selbst sagt. Sie fiel in ein tiefes Loch und dachte ihr Leben sei nichts mehr wert, denn wie solle sie nur jemals wieder reiten können ohne Beine.

Eine To-Do Liste die es in sich hatte

Etwa 4 Wochen nach dem erwachen aus dem Koma, machte es aber dann Klick bei Bea. Sie konnte neuen Mut und Ehrgeiz entwickeln und sagte sich selbst „Nun muss sich etwas ändern“. Sie schrieb auf einen Papier auf, was sie in den kommenden Jahr erreichen wollte. Wie zum Beispiel, dass sie lernen wollte auf ihren Prothesen zu gehen, wieder die Schule zu besuchen und das wichtigste für sie – wieder auf ihrer Stute reiten zu können. „Mein Pferd hat mir so sehr dabei geholfen dies alles durchzustehen. Ich hätte das alles niemals schaffen können ohne Sie. Sie wusste irgendwie das etwas schlimmes passiert war. Ich vertraue ihr so sehr, weil sie einfach meine beste Freundin ist.“ Bea schaffte ihre Liste komplett „abzuarbeiten“, was wirklich Niemand für Möglich gehalten hatte. Aber sie setzt noch einen oben drauf.

Beatrice wird in Tokyo bei den Paralympics starten

„Früher habe ich immer gescherzt, dass ich mal bei Olympia mitreite, und nun gibt es un wirklich die Möglichkeit bei Olympia zu reiten, ok, Paralympics.  Es ist so unglaublich, das dieser Wunschgedanke, worüber ich immer gescherzt habe nun Wirklichkeit wird. Ich bin sehr glücklich, manche Leute denken, wie kannst du nur glücklich sein? Ich denke es ist das beste was mir wahrscheinlich passieren konnte, es war wie ein Weckruf“. Bea hat bereits eine große Community bei Facebook und gibt dort viele Erlebnisse preis. Sie wird 2020 in Tokyo bei den Paralympics mitreiten und sicherlich viele Herzen und vielleicht auch eine Medaille gewinnen. Wir drücken Bea die Daumen und werden ihren Weg weiterhin verfolgen.

 

Watch her incredible story below. We are excited to have her now competing for USA Para-Dressage#JoinTheJoy Video by INGA Wellbeing.

 

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