Der „Ostwind-Traum“ einer Reiterin endet tödlich

Es ist ein Traum von vielen Mädchen; einfach mal ohne Sattel und ohne Trense mit dem Pferd eins sein. Immer mehr werden dadurch unvorsichtig, reiten ohne Helm und Sattel, manchmal nur mit einem Halsring – und vergessen dabei oft, dass Pferde Fluchttiere sind. Eine Dame bezahlte diesen Leichtsinn nun mit ihren Leben.

Die Reiterin war abends auf ihrem Pony in Richtung der Koppeln geritten. Dabei war sie ohne Sattel und Trense unterwegs – und auch ohne Helm. Das Pferd scheute plötzlich und galoppierte los. Nach etwa 150 Metern verlor die Frau den Halt und stürzte von ihrem Pony und schlug wohlmöglich mit dem Kopf auf. Vom alarmierten Notarzt des Rettungshubschraubers wurde die schwerverletzte noch an der Unfallstelle behandelt und anschließend in ein Krankenhaus geflogen. Die 60 Jährige Frau erlag schließlich ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus und starb, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Bitte achtet immer auf Eure Sicherheit! Ein noch so liebes Pferd ist dennoch ein Fluchttier. Bitte reitet immer mit einem Reithelm. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der verunglückten Dame.

6 Gedanken zu „Der „Ostwind-Traum“ einer Reiterin endet tödlich

  1. Film hin Film her ohne Helm ist grob fahrlässig Motorrad fahren wir auch nicht oben ohne außerdem ist es verantwortungslos den Kindern gegenüber man sollte Vorbild sein

  2. Das ist traurig und mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Und trotzdem vertrete ich die Auffassung, dass Sicherheit beim Reiten an ganz anderen Stellen erarbeitet werden muss. Der Helm ist nicht das, was uns vor einem Reitunfall schützt, genauso wenig, wie Anschnallgurte Autounfälle verhindern. Sicherheit kommt durch Beziehungsarbeit, Desensibilisierung, eigene Balance und Sicherheit, Haltung, Haltungsbedingungen und ein gutes Gespür für Situationen.
    Und ich finde es nicht fair, einen Film oder TV-Trainer für das fahrlässige Handeln von Reitern verantwortlich zu machen. Jeder, der auf ein Pferd steigt, sollte sich darüber bewusst sein, dass er sich einem Risikosport widmet und alle Vorkehrungen treffen, mit denen Pferd und Reiter sicher unterwegs sein können.

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