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3 Dinge, die Richter in einer Dressurprüfung sehen wollen

Dressurreiten auf Turnieren ist manchmal nervenaufreibend. Neben eine großen Konkurrenz ist man auch manchmal nicht sicher, warum die Bewertung nun so zustande gekommen ist. Das Protokoll gibt (bei lesbarer Handschrift) schon mal einen guten Einblick, was man verbessern kann. Worauf achten Richter aber besonders, woran man vielleicht gar nicht denkt? Wir haben mal Richter aus der Region Hamburg und Niedersachsen dazu befragt.

Zügel nachfassen in der Prüfung

Eine Hamburger Richterin.“Ich verstehe immer nicht warum die Zügel nicht nachgefasst werden, ich finde es super wenn jemand bemerkt, dass das Zügelmaß gerade nicht stimmt. Die meisten nehmen die Hand im Höher anstatt nachzufassen, das macht sich dann auch in meiner Benotung bemerkbar“. Also Mut zum nachfassen – auch in der Prüfung!

Sporen und Gerte auf richtiger Höhe

Sporen, wie auch Gerte gehören zur Reiterausrüstung in Dressurprüfungen dazu. Wichtig ist natürlich immer, diese Hilfsmittel gezielt einzusetzen. Richter sehen es nicht gerne, wenn Sporen zu hoch oder aber auch zu niedrig sind. „In der Regel sollte bereits der Richter beim Abreiteplatz auf zu hohe Sporen aufmerksam machen, wer die Sporen zu Hoch in der Prüfung trägt, kann nach der Prüfung zu den Richtern geordert werden“, so ein Richter aus Hamburg. Desweiteren erzählt er:“Oftmals wird die Gerte unter dem Griff angefasst und dann liegt die Gerte einfach nicht da wo sie hingehört. Die Gerte sollte schräg über den Oberschenkel des Reiters laufen und in Richtung der Flanke des Pferdes zeigen. Besonders oft beobachte ich das in den Klassen E und A, da sollte mehr drauf geachtet werden – auch im Training , denn das ist eine Gewohnheit die man sich erst ein mal wieder abgewöhnen muss“.

Zügel nicht einfach „weg werfen“, sondern eine Verbindung halten

„Es heißt in vielen Dressuraufgaben ‚Am langen Zügel die Bahn verlassen“, in der Realität wird das Pferd nach dem Halten erst ein mal übertrieben geklopft und dann werden die Zügel einfach weggeschmissen. Das ist auch ein Grund, warum viele Pferde nicht mehr lange und ruhig stehen können, sie warten ja schon auf dieses ‚Ritual‘. Ich würde mir wünschen, dass Reiter und Pferd auch beim verlassen der Bahn in Verbindung miteinander stehen“, so ein Richter aus Hamburg.

 

 

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