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Vorsicht Doping! Diese Mittel solltet ihr nicht vor dem Turnier füttern!

 

Fast jeder Turnierreiter hat schon mal bei der Urinprobe geschwitzt. Natürlich würde man nie mit Absicht das Pferd vor Prüfungen „dopen“, allerdings sind auch scheinbar ganz harmlose Hausmittel auf der Dopingliste. Wir haben für Euch mal die „Klassiker“ aufgeführt.

Arnika und Ingwer

Auch diese scheinbar harmlosen Hausmittel müssen spätestens zwei Tage vor Turnierstart abgesetzt werden. Arnika wird gerne bei stumpfen Traumata genommen und Ingwer bei Magenproblemen. Diese werden meist in Selbstmedikation dem Tier verabreicht, meist nicht in dem Wissen, dass diese bereits als Doping gelten. Zudem befindest sich Ingwer häufig als Zusatz in Futtermitteln und Kräutermischungen. Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte daher die Fütterung daraufhin überprüfen.

Eukalyptus, Spitzwegerich, Thymian und Süßholzwurzel

Hierbei handelt es sich um sogenannte Phytotherapeutika, die bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen gerne verwendet werden. Sie müssen ebenfalls zwei Tage vor dem Turnier abgesetzt werden. Thymian und Süßholzwurzel werden außerdem sehr gerne zur Therapie von Magenerkrankungen verschrieben oder auch in Selbstmedikation dem Pferd verabreicht. Für Spitzwegerich, Thymian und Süßholzwurzel gilt: In „Fertigfuttern“ sind diese bis zu einem Anteil von 0,5% erlaubt.

Pfefferminze

Pfefferminze hat eine Karenzzeit von 48 Stunden. In Futtermitteln oder Leckerlies ist ein Pfefferminzgehalt in Form des ätherischen Öls als Basis, einzelnd wie auch beigefügt bei Futtermitteln, mit bis zu 0,50% ADMR-konform. Kann kein ätherisches Öl als Basissubstanz identifiziert werden gilt 0,5% für den einzelnen Stoff, kumuliert 3,00% als Grenzkonzentration.

Weihrauch und Teufelskralle

Diese pflanzlichen Mittel helfen beispielsweise bei Athrose. Beide Heilmittel müssen aber ganze 4 Tage vor Prüfungsbeginn abgesetzt werden.

Homöopathika und pflanzliche Heilmittel bei Pferden

Homöopathika bis einschließlich der Potenz D6 sind grundsätzlich verboten. Die Wartezeit (Karenzzeit) beträgt bei diesen Mitteln zwei Tage.

Erlaubte Mittel aus der Naturheilpraxis:

  • Äußere Anwendung ätherischer Öle
  • Effektive Mikroorganismen
  • Homöopathika ab D7
  • Honigsalbe
  • Nelkenöl
  • Ringelblumensalbe
  • die äußerliche Anwendung von Rosmarinöl am Huf
  • Zinksalbe und Zink-Lebertran-Salbe
  • Essigsaure Tonerde

Good to know:

Futtermittel können auf der Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung auf ihre AMDR- Konformität hin überprüft werden. Zudem gibt es eine App von der FN mit ADMR-Suchmaschine. Die kostenfreie Liste der verbotenen Substanzen ist ebenfalls über die FN abzurufen.

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