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Dinge, die man nur kennt, wenn man schon in den 90ern geritten ist

Plastikstirnriemen in Länderfarben

Ja, es gab eine Zeit vor Swarovski-Steinen und Magic Tack. Da gab es nämlich Stirnriemen in Deutschlandfarben aus Plastik, oder für die ganz modischen im „Zick-Zack“-Look. Wer noch mal gerne in alten Zeiten schwelgen will, bekommt so ein Exemplar noch bei Pferdeliebe.

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Foto: Pferdeliebe Stirnriemen“Halla“

Satteldecken ohne Logo und Strass

Irgendwie waren diese Satteldecken noch nie so richtig schön, aber zumindest im Sommer ganz praktisch. Hier kann Niemand mit einer Heritage Kollektion glänzen, bei diesen Satteldecken ging es tatsächlich nur um die reine Funktion. Der Preis dafür kann sich auch sehen lassen, dieses Retro Modell gibt es bei Loesdau schon für 18,95 Euro.

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Foto: Loesdau

Reithelme mit Kinnschutz

In den 90ern waren die Reithelme schon richtig Vortschrittlich, denn sie hatten immerhin eine Halterung, und flogen nicht schon vor dem Reiter in den Sand. Sie waren natürlich mit Samt bezogen und der super gute Kinnschutz, wurde nur noch durch das winzige, runde Luftloch getoppt.

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Foto: reitshop24

Blauspray zur Flächendesinfektion

Lange bevor Puderspray und andere (dopingfreie) Desinfektionssprays auf den Markt waren, wurde in der Regel Blauspray benutzt. Das sah zwar lustig aus, aber die Artikelbeschreibung regt dann doch zum Nachdenken an: „Blauspray, 500 ml Sprühdose – altbewährtes Mittel zur sichtbaren (Blaufärbung) Flächendesinfektion“ – Äh, zur Flächendesinfektion? Wir wollen lieber gar nicht wissen, was da wirklich alles drinnen ist.

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Foto: Agrarking

Cordreithosen – ein modisches Statement

Cordreithosen waren nicht nur besonders warm im Sommer, sondern zauberten auch glatt 3 Kilo mehr auf die Hüfte. Wie alles in den 90ern, waren die Cordreithosen auch meistens noch aus Samt. Wenn es ganz schlimm kam, war der Besatz aus echtem Leder, was gerade nachdem Waschen sehr unangenehm war. Zugegeben, damals war es quasi die Animo unter den Reithosen – heute eignen sich die Reithosen nur noch zum Trensen sauber machen.

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Foto: Eine moderne Version der Cordreithose von Amesbichler

Der Pferdeanzeiger und Pferdemarkt

Lange bevor es ehorses gab, wurden Pferde noch in Print-Magazinen inseriert und verkauft. Man blätterte Stundenlang durch das Katalog-ähnliche Format und suchte sich Traumpferde aus. Hach, was war das schön!

Die „Kackschleife“

Die unbeliebte Kackschleife. Sie galt dem 6. Platzierten und wurde aufgrund ihrer Farbe umgangssprachlich Kackschleife genannt. Gut, dass heute jede Schleife ab dem 6ten Platz „Grün wie die Hoffnung“ ist, und eben nicht braun wie Sch***.

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Foto: Turnierschleife in Braun Pokale-Pilsner

Mähnenband für Turnierzöpfe

Früher war es gang und gebe Turnierzöpfe noch schöner uns stabiler machen mit einem Mähnenband. Das Mähnenband war ein weißes, realtiv schmales Klebeband. Heutzutage wird es nur noch selten gemacht, da es gerade beim rausmachen der Turnierzöpfe unpraktisch ist. Bei unserer Recherche sind wir allerdings auf einen neuen Trend gestoßen, der das Einflechtband ablösen soll. Sogenannte Mähnenringe mit Strass sollen nun die Mähnen auf den Dressurvierecken zieren.

Neues vom Süderhof

Von 1991 bis 1997 sorgten Peggy, Bimbo, Molle und Co in 52 Sendungen für gute Laune und jede Menge Trubel. Wir vermissen die Familie Brendel. Schade, dass es die Serie nicht auf Netflix gibt, ein guter Grund um noch mal im Keller nach alten Videokassetten zu kramen.

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Foto: TvMovie

Foto Titelbild: Kinder vom Süderhof von TV Movie

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